Pressemeldung

BIM für nicht mal ein Drittel im Bestand relevant

München, 23.05.2018: Die CalCon-Gruppe hat eine Umfrage zur Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft durchgeführt. Das Trendpotenzial von BIM für den Bestand wird dabei von ihren Kunden vergleichsweise gering eingeschätzt.

Die Digitalisierung ist zwar in aller Munde, aber wie sieht es ganz konkreten mit deren Umsetzung aus? Immerhin wird der Immobilienwirtschaft nachgesagt, in diesem Bereich nicht gerade vorne mit dabei zu sein. Um herauszufinden, wo die Unternehmen in Sachen Digitalisierung aktuell tatsächlich stehen, hat die Münchner CalCon-Gruppe ihre Kunden zur „Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft“ befragt.

Das Thema ist inzwischen offenbar sehr wohl in der Unternehmenspraxis angekommen. Die Unternehmen von über 90 Prozent der Umfrageteilnehmer beschäftigen sich zumindest in irgendeiner Form aktiv damit. Insbesondere in Hinsicht auf die betriebliche Optimierung hat man bereits verschiedene digitale Strategien umgesetzt. Darunter die Digitalisierung von Stammdaten (81 %) und die Vernetzung von Softwaresystemen (73 %). Dennoch sieht man in diesem Bereich weiteres Potenzial, gerade was das mobile Arbeiten betrifft. Hier halten 46 Prozent der Befragten eine zukünftige Umsetzung für denkbar. An zweiter Stelle folgt die Digitalisierung von Prozessen mit 42 Prozent.

Digitalisierungsumfrage Immobilienwirtschaft

All diese digitalen Strategien unterstützen ganz konkret das Gebäudemanagement und die Gebäudebewirtschaftung, die für immerhin jeweils 65 Prozent Bestandteil des Building Information Modeling (BIM) sind. Man verspricht sich von diesem Trend also durchaus Unterstützung bei der Beschaffung von Informationen für die Bewirtschaftung von Immobilien. Die Realität hinkt den Erwartungen allerdings noch hinterher. Weshalb das Potenzial von BIM für den Bestand auch mit 29 Prozent – im Vergleich zum Neubau mit 65 Prozent – eher gering eingeschätzt wird. Als zukunftsträchtiger für den Bestand betrachtet man vor allem die Themen Mobilität (56 %), Plattformtechnologien (49 %) und Cloud (42 %). Luft nach oben gibt es aber auch bei den bereits von den Unternehmen eingesetzten digitalen Technologien. Immerhin ein Viertel der Befragten ist mit diesen wenig bis nicht zufrieden – und keiner ist wirklich sehr zufrieden.

„Für unsere Kunden ist es entscheidend, dass sich die richtigen Bestandsdaten an der richtigen Stelle befinden. Also über eine zentrale Plattform zu verfügen, die ihnen hilft, ihre Prozesse in den Bereichen Gebäudemanagement und -bewirtschaftung IT-gestützt umzusetzen“, erläutert Sigrid Niemeier, Vorstandsvorsitzende der CalCon Deutschland AG, die Umfrageergebnisse. „Das sind die Anforderungen, die BIM im Bestand erfüllen muss, um praxisrelevant zu sein. Im September werden wir unsere Neuentwicklung der Öffentlichkeit präsentieren. Und damit dem Wunsch nach einer zentralen, digitalen Gebäudeakte – „dem Ort der Wahrheit“, wie ein Kunde es in der Umfrage ausdrückt – deutlich näher kommen.“

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